Mallorca im Winter
Die Insel abseits der Touristenströme
Viele Mallorca-Freunde sind der Ansicht, dass sich ein Flug auf die liebste Insel der Franken im Herbst und Winter noch mehr lohnt als in der Hauptsaison. Dafür gibt es gute Gründe. Während sich im Sommer die Touristen durch die engen Altstadtgassen schieben, findet man im Herbst und Winter dagegen Ruhe in Mallorcas Hauptstadt Palma. Das macht sich überall bemerkbar, vor allem beim Bummeln und Shoppen in der malerischen Altstadt. Sogar in den Szenecafés von Santa Catalina bekommt man problemlos einen Platz.

Spaziergang am Strand
Auch an den Stränden, an denen sonst die Liegen und Sonnenschirme ausgebucht sind, geht es deutlich ruhiger zu. Bis Ende November lässt es sich bei Wassertemperaturen nahe 20 Grad noch im Meer baden. Danach gehören die Strände allen, die das Rauschen des Meeres lieben und gerne kilometerweit entlang der Brandung über leere Strände spazieren.
Im Hochsommer ist es im Landesinneren oft so heiß, dass Wandern nicht wirklich ein Vergnügen ist. In den kühleren Monaten dagegen bietet Mallorcas Klima perfekte Bedingungen für Ausflüge mit großartigen Aussichten. Vorbei an alten Mauern führt etwa der Wanderweg GR 221 durch das Tramuntana-Gebirge. Entlang des Weges gibt es Hütten, ähnlich denen in den Alpen.
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Paradies für Radfahrer
Auch für Radfahrer bietet der Winter auf Mallorca perfekte Bedingungen. Fliegt man dem deutschen Schneematsch davon, können zwischen Oktober und April herrliche Radtouren durch die Berge gemacht werden. Wer etwa in Artà mit seinen beeindruckenden historischen Gebäuden startet und dann durch Son Servera und Sa Coma radelt, findet hervorragend in Schuss gehaltene Straßen, ein grandioses Panorama und jede Menge Möglichkeiten einzukehren, um sich Mallorcas Köstlichkeiten schmecken zu lassen.


Rustikale Winterküche
Apropos Küche: Gerade im Winter überzeugt die rustikale mallorquinische Küche mit köstlichen Gerichten. Unbedingt probieren sollte man Ensaïmades (Mallorcas typisches Schmalzgebäck), Sobrasadas (mallorquinische Streichwürste) und Turrón (eine Süßspeise aus Mandeln und einer Zucker-Ei-Mischung). Auch Coques (pizzaähnliche Gemüseküchlein), Kaninchen, Spanferkel und viele Rezepte rund um das aromatische Fleisch des Ibérico-Schweins finden Touristen auf Speisekarten der Restaurants, die sich auf regionale Zutaten spezialisiert haben. Szenetipp: der Streetfood Markt „San Juan“ in Palma.
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Frühlingsgefühle auf der Insel
Wer den Frühling vorziehen möchte, sollte ab Mitte Januar nach Mallorca fliegen: Dann nämlich öffnen die rund sieben Millionen Mandelbäume auf der Insel ihre weißen oder rosafarbenen Blüten und sorgen damit für ein einzigartiges Naturschauspiel.
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