Südafrika erleben: Kapstadt, Garden Route & Safari im Krüger-Nationalpark

Südafrika

Wo das Küstenparadies auf wildes Safari-Abenteuer trifft

Südafrika – ein größtenteils noch unentdeckter Schatz am südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents. Die Garden Route fasziniert mit einer Bandbreite an Ökosystemen und Nationalparks, pulsierenden Großstädten und idyllischen Küstenorten. Mit KLM, Turkish Airlines, Lufthansa und Air France geht es von Nürnberg über ihre zentralen Umsteigeflughäfen nach Kapstadt oder Johannesburg.

Kapstadt - Panorama, Kultur und malerische Sonnenuntergänge

Keine andere Stadt bietet eine so unvergleichliche Vielfalt wie Kapstadt. Umgeben von grünen Weinbergen und endlosen Sandstränden lässt einen die atemberaubende Kulisse innehalten, während das Stadtzentrum nur so vor Kreativität und Energie sprüht. 

Zahlreiche kulturelle und kulinarische Einflüsse formen ein modernes Stadtleben, während sich vor der Küste Buckelwale tummeln und Kolonien von Brillenpinguinen Freude am Sonnenbaden finden. Besonders gute Chancen, auf die frechen Zweibeiner zu treffen, hat man in den frühen Morgenstunden am Boulders Beach. 

Wer sich im Anschluss nach einer sportlichen Betätigung sehnt, kann zu Fuß den Lions Head oder das Wahrzeichen der Stadt, den Tafelberg, erklimmen. Alternativ bringt einen auch die Seilbahn bis zum Gipfel. Für den wohl spektakulärsten Sonnenuntergang der Stadt lohnt sich die Aussicht vom Ocean View Drive auf die malerische Bucht von Clifton.

Die Stadt erstreckt sich bei Nacht in einem Meer aus goldenen Lichtern. Rechts ragt ein großer, flachgedeckter Berg empor, dessen Gipfel teilweise von Nebel bedeckt ist. Der Abendhimmel leuchtet darüber in leuchtendem Rosa und Lila. Zahlreiche Straßen und Wohnviertel sind als helle Lichtpunkte klar zu erkennen.
Der Lions Head ist insbesondere bei Sonnenuntergang ein spektakulärer Anblick.

Kap der Guten Hoffnung - Zwischen zwei Ozeanen

Mit Kapstadt im Rückspiegel führt die Reise zu einem einzigartigen Naturschauspiel: Am Kap der Guten Hoffnung treffen tosend Atlantik und Indischer Ozean aufeinander, während die Welt um einen herum stillzustehen scheint. 

Die raue Schönheit dieses Ortes wird von schroffen Klippen und dem endlosen Blau des Horizonts umrahmt. Mit etwas Glück kann man sogar umherstreifende Strauße beobachten, die gemächlich durch die markante Landschaft ziehen.

Ein großer Strauß geht auf einem asphaltierten Pfad entlang der Küste. Fünf kleine, flauschige Küken folgen ihm. Im Hintergrund sind grüne Grasbüschel, felsige Abschnitte und ein tiefblaues Meer mit weißen Wellen zu sehen.
Straußfamilie am Wegesrand: Solche Szenen findet man am Kap der Guten Hoffnung.

Plettenberg Bay - Das Herz der Garden Route

Wer einmal dort war, möchte immer wieder dorthin zurückkehren. Inmitten des Roadtrips verzaubert Plettenberg Bay mit gemütlichen Surfer-Cafés, einladenden Vintage-Shops, kleinen Gärtnereien und einsam gelegenen Strandhäusern. Die Gegend inspiriert mit zahlreichen Ausflugszielen, wie Knysna, Wilderness und dem Robberg Nature Reserve, sodass man gut mehrere Tage für den Aufenthalt einplanen kann. 

Glücklich und zufrieden kann man die Abende mit einem gekühlten Savanna Light und frisch zubereitetem Kabeljau in Weißweinsoße in Enricos Restaurant am Keurbooms Beach ausklingen lassen. Schweren Herzens, aber voller Vorfreude auf das nächste Highlight, geht die Reise entlang der südafrikanischen Küste weiter.

Ein schmaler Holzsteg windet sich von einer grünen Küstenklippe hinab zum Strand. Das türkisfarbene Meer schwappt mit weißen Wellen am Ufer. Im Hintergrund liegen sanfte Hügel unter einem hellblauen Himmel.
Im Robberg Nature Reserve warten malerische Wanderrouten darauf, entdeckt zu werden.

Storms River - Tsitsikamma-Nationalpark

Spätestens hier kommen auch alle abenteuerlustigen Entdecker auf ihre Kosten: Kajaktouren, Mountainbiking, Black Water Tubing und Wanderungen über schwankende Hängebrücken. Die bekannteste Suspension Bridge führt direkt über die gewaltige Mündung des Storms River. Mächtige Felsen zieren die Brandung vor einer dichten afromontanen Urwaldkulisse. 

Und wer immer noch nicht genug hat, kann außerhalb des Parks den 213 m langen Sprung von der weltweit höchsten Bungee-Jumping-Plattform, der Bloukransbridge, wagen, bevor die Garden Route verlassen wird und die Fahrt auf einer längeren Etappe in Richtung Johannesburg geht.

Eine schmale Hängebrücke spannt sich über einen rasanten, grün-blauen Fluss. An beiden Seiten ragen steile, dicht bewaldete Felswände auf. Das Wasser schäumt weiß über die Felsen, während ein blauer Himmel mit lockeren Wolken darüber zu sehen ist.
Beim Überqueren der Hängebrücken über dem Storms River gehört ein wenig Mut dazu.

Krüger Nationalpark - Den Big Five auf der Spur

Mit seiner reichen Tierwelt ist er für viele Sehnsuchtsort und Herzenswunscherfüller. Ein Ort, an dem jeder Tag neue Überraschungen bereithält. Eine badende Elefantenherde, im Schatten der Bäume ruhende Löwenjungen oder eine durch das hohe Gras schreitende Giraffe. Die im Krüger-Nationalpark beheimateten Big Five (Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Büffel) prägen das Landschaftsbild an der Grenze zum benachbarten Mosambik und machen jeden Besuch einmalig.

 Ein Leopard liegt entspannt auf einem dicken Baumast und blickt aufmerksam in die Kamera. Grüne Blätter und helles Sonnenlicht umgeben ihn.
Auf der suche nach den Big Five im Krüger Nationalpark.

Tipp

Vor allem frühmorgens, wenn die Natur aus dichten Nebelschwaden erwacht und die aufgehende Sonne die Szenerie in goldenes Licht taucht, zeigt sich der Park von seiner eindrucksvollsten Seite. Das Übernachten in einem der gemütlichen Restcamps bis hin zu luxuriösen Lodges ist sehr zu empfehlen, wenn man vor allen anderen den Park erkunden möchte.

Das Besondere am Krüger-Nationalpark ist, dass er sich auf eigene Faust erkunden lässt. Mit dem Mietwagen geht es auf befestigten Straßen quer durch den Park, wohingegen die s.g. Dirt Roads auch zu den abgelegeneren Viewpoints führen. Ist die Expertise eines erfahrenen Rangers gefragt, kann man aus einem breiten Angebot an geführten Touren und Buschwanderungen wählen. Über das weitläufige Schutzgebiet verteilt, laden von SANParks organisierte Camps zum Verweilen, Speisen und Übernachten ein, sodass sich das Safari-Erlebnis ganz individuell gestalten und über mehrere Tage auskosten lässt.

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