Im Rahmen einer feierlichen Inbetriebnahme wurde die modernisierte Fluggastkontrollstelle am Albrecht Dürer Airport Nürnberg offiziell eröffnet. An der Veranstaltung nahmen unter anderem der Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr Christian Bernreiter, die Regierungspräsidentin von Mittelfranken Dr. Kerstin Engelhardt-Blum, 2. Bürgermeister der Stadt Nürnberg Andreas Krieglstein sowie Flughafen-COO Jan C. Bruns teil.
Die Sicherheitskontrolle wurde in den vergangenen Monaten sukzessive umgebaut. Durch die Umstellung auf CT-Technik ergeben sich folgende Änderungen:
- Flüssigkeiten, Gele und auch elektronische Geräte (wie Smartphones, Tablets oder Laptops) können bei der Sicherheitskontrolle im Handgepäck verbleiben.
- Es gibt keine Obergrenze für die Anzahl an Flüssigkeiten und Gelen, die im Handgepäck mitgeführt werden dürfen. Die Vorgaben zu Umfang und Größe der Handgepäckstücke der jeweiligen Airline gelten dabei natürlich weiterhin.
- Die bisherige Höchstgrenze von 100 ml für Flüssigkeiten und Gele gilt nicht mehr; Flüssigkeiten in auslaufsicheren Behältern mit einem Fassungsvermögen von bis zu 2 Litern können durch die Sicherheitskontrolle mitgenommen werden.
- Flüssigkeiten und Gele müssen nicht mehr in durchsichtigen 1l-Plastikbeuteln verpackt sein.
- Flüssigkeiten in Coffee-To-Go-Bechern o. ä. nicht auslaufsicheren Behältern können NICHT in den CT-Anlagen kontrolliert werden und werden daher zurückgewiesen.
Ein weiterer Vorteil für Reisende: Jede Kontrollspur verfügt über mehrere Ablagepositionen zum Beladen der Wannen für Jacken, Taschen etc. Dadurch ist ein „Überholen“ von Passagieren möglich, die mehr Zeit benötigen, was wiederum die Wartezeiten reduziert.
Weitere Informationen auch unter airport-nuernberg.de/de/Checkin-Gepaeck.