Vorbeugen


Die beste Art, ein Feuer zu löschen, besteht darin, es erst gar nicht entstehen zu lassen. Vorbeugen und Sicherheit hat bei der Flughafen-Feuerwehr daher oberste Priorität!

Tatsächlich kommen auf 100 Einsätze der Werkfeuerwehr weniger als fünf Feueralarme. Und nur zehn Prozent von diesen wiederum sind echte Brände. Aber warum brennt es denn so selten? Weil die Werkfeuerwehr täglich der Brandgefahr vorbeugt. Ständig werden Feuerlöscher, Wandhydranten, Feuermelder und Brandschutztore sowie Flucht- und Rettungswege im gesamten Flughafenbereich überprüft. Auch die einwandfreie Funktion der Rauch- und Wärmeabzugsanlagen wird überwacht. Denn ein Feuerschaden ist teuer genug, aber noch viel teurer sind oft die Schäden durch Qualm und Rauch.

Bei einem Neubau am Flughafen wird die Feuerwehr in die Planung miteinbezogen: Sie legt die geeigneten Standorte für Feuerlöscher, Wandhydranten und Feuermelder fest und beaufsichtigt die Bauarbeiten, etwa wenn Schweißgeräte in gefährlichen Bereichen eingesetzt werden müssen. Außerdem befasst sich die Werkfeuerwehr auch mit der Brandsicherheit von neuen Baustoffen, wenn beispielsweise Gebäude saniert werden sollen.

Diese Sicherheitsmaßnahmen, aber auch die gesamte übrige Arbeit der Feuerwehr wird von der Einsatzzentrale aus gesteuert. Die Zentrale ist rund um die Uhr von insgesamt zwei Feuerwehrleuten besetzt, alle vier Stunden ist Schichtwechsel.

Die wichtigste Einrichtung ist die Brandmeldeanlage, die mit rund 6.000 Feuermeldern mit 28 Unterzentralen und 600 Druckknopfmeldern verbunden ist. Außerdem führen Telefon-Direktleitungen zur Integrierten Leitstelle Nürnberg, zur Einsatzzentrale der Polizei, zum Kontrollturm, zur Verkehrsabteilung, zur Sicherheitszentrale und zur Polizeiinspektion des Flughafens.