PFC-Schadstoffe am Airport: Deutliche Fortschritte

Referentin für Umwelt und Gesundheit zu Gast

Britta Walthelm, Nürnbergs neue Referentin für Umwelt und Gesundheit, besuchte den Airport Nürnberg, um sich von den Fortschritten bei der Beseitigung von PFC-Schadstoffen zu überzeugen.

Die PFC-Belastung im Erdreich des Flughafengeländes ist seit Jahren ein Thema: Perfluorierte Chemikalien wurden als Rückstände früherer Feuerwehrübungen in den Boden eingebracht, verteilen sich bis ins Grundwasser und sind äußerst beständig, d.h. sie können kaum natürlich abgebaut werden. Insgesamt ist eine Fläche von rund 50 Hektar betroffen.

Die Umsetzung des PFC-Sanierungsplanes, der für den Albrecht Dürer Flughafen erarbeitet wurde, wird nun mit der Aufstellung und Inbetriebnahme einer zweiten Grundwasser-Sanierungsanlage weiter vorangebracht. Aus einer 150 Meter langen Rigole und drei Sanierungsbrunnen wird das PFC-haltige Grundwasser vor Übertritt in den Bucher Landgraben aufgefangen und gereinigt. So wird sichergestellt, dass kein verunreinigtes Wasser Richtung Knoblauchsland fließen kann.

Der Sanierungsbetrieb soll solange aufrechterhalten bleiben, bis die vereinbarten Grenzwerte eingehalten werden können.

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Nachhaltigkeit am Flughafen

Der Airport Nürnberg wird seiner Verantwortung gerecht, indem er seinen CO2-Fußabdruck bis 2030 halbiert. Bis 2050 wird der Flughafen CO2-neutral sein.

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