Zurück zur Übersicht

Vulkan-Trekking auf den Kanaren

Nicola Schneider -

Auf den Kanarischen Inseln befinden sich einige der "heißesten" Wege der Welt, die in ihrem Zusammenspiel aus Lava, Palmen, Schluchten und Klippen ein unvergessliches Spektakel bilden. Hier kommen unsere Tipps für Vulkan-Wanderungen auf den Kanaren.

Fuerteventura

Montaña Colorada, Bayuyo

Auf einem Gebiet von fünf Kilometern Länge befinden sich gleich mehrere Vulkane, die – perfekt aneinander gereiht im Nordosten – die Insel bei diversen Ausbrüchen vor rund 50.000 Jahren nach Norden hin ausdehnten. Ausflugsgäste begeben sich entweder zu Fuß oder mit dem Auto auf einen Pfad – bekannt als „hornitos“ – der durch verschiedene Kessel und kleinere Vulkane geformt ist. Fuerteventura liegt auf derselben tektonischen Platte wie Lanzarote und ist bekannt für seine wüstenhafte Landschaft. Sie ist das Ergebnis von Erosion und großen Dünen.


Teneriffa

Volcán del Teide

Mit 3.718 Metern Höhe ist der Teide Spaniens höchster Berg und der dritthöchste Vulkan der Welt. Die Vielfalt des Ökosystems macht den Aufstieg zu einem Erlebnis voller Kontraste. Wanderer können geführte Touren zur Vulkanspitze buchen oder den Berg individuell erklimmen. Knapp unterhalb des Gipfels, auf einer Höhe von 3.270 Metern, befindet sich eine Hütte, von der aus die Gäste einen wunderschönen Sonnenaufgang erleben.


Gran Canaria

Bandama Caldera

Der Bandama Aschekegel ist ein beeindruckender Krater, der sich bei einem Vulkanausbruch vor zirka 4.000 bis 5.000 Jahren gebildet hat. Der zwei Kilometer lange Trekking-Trail um den Vulkankessel ist vielleicht die einzige Runde, die Ausflugsgäste um einen – in geologischer Zeitrechnung gesehen – noch heißen Vulkan drehen können. Der Bandama ist der beeindruckendste Krater Gran Canarias und nur 15 Minuten Fahrzeit von der Inselhauptstadt Las Palmas entfernt. Der Vulkankessel gehört zu den größten noch vollständig erhaltenen Kratern und umfasst einen Durchmesser von einem Kilometer und einer Tiefe von rund 200 Metern.


Lanzarote

Timanfaya

Wäre nicht der strahlend blaue Himmel, könnte man die Landschaft Lanzarotes mit jener auf dem Mond verwechseln. Der über 5.000 Hektar große Nationalpark Timanfaya befindet sich nahe der Westküste der Insel und ist mit seinen Vulkanen und Feldern aus jungfräulicher Lava eines der größten Spektakel der Kanarischen Inseln. Es gibt verschiedene Wanderwege im Naturpark, die geschützten Areale sind aber nur mit dem Bus zu besichtigen. Abenteurer wandern um den Fuß des roten Montaña Colorada und werden mit tiefen Einblicken in den weltgrößten Vulkanausbruch belohnt.


Mehr Informationen zu Aktivitäten auf den Kanarischen Inseln findest du auf der Tourismus-Website der Kanaren


Ähnliche Beiträge

Fuerteventura im Winter

Keine Lust auf Weihnachtsmarkt und Kälte? Dann rein in den Flieger und ab nach Fuerteventura. Wo es auf der Insel im Winter am schönsten ist und was sie besonders macht, lest ihr hier!

zum Beitrag

Flug buchen