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24 Stunden in Zadar

Kristina Pankova und Kevin Frania -

Kroatien bietet einige schöne Ecken, die bei einem Badeurlaub in der Hotelanlage jedoch meist unentdeckt bleiben. Deshalb fragten wir, Kristina und Kevin, uns: Warum nicht etwas einzigartiges entdecken?


Musik: Sundays von R.LUM.R


Die Entdeckungstour beginnt

Wir starteten im Mai frühmorgens mit dem Flieger von Nürnberg nach Zadar, um herauszufinden, wie wir die schönsten Ecken der kroatische Stadt innerhalb von 24 Stunden erleben können. Nach nur 1,5 Stunden Flugzeit landeten wir in Dalmatien. Am Flughafen wartete bereits ein Shuttle Bus, der ankommende Passagiere direkt zu verschiedenen Haltestellen in der Stadt bringt. Die Kosten für die Fahrt betrugen 25 Kuna pro Person (ca. 3,40€). Die Abfahrtszeiten der Busse richten sich nach den ankommenden Flugzeugen. Am besten erkundigt man sich einfach an einem Infopoint in der Nähe der Haltestellen, wann der nächste Bus kommt.

Unsere Unterkunft hatten wir im Vorfeld über Airbnb gebucht. Direkt nach der Ankunft im Apartment, machten wir uns auf den Weg in die Altstadt, bei dem wir auf den Tourenveranstalter Elegance Tours gestoßen sind. Dort kann man zum Beispiel einen Shuttle Bus zu einem der vielen Nationalparks buchen oder Fahrräder ausleihen. Dany, der Besitzer der Agentur, war sehr freundlich und beantwortete uns kompetent jegliche Fragen.


Beeindruckende Natur: Nationalpark Krka


Mit dem gebuchten Shuttle Bus von Elegance Tours ging es Richtung Nationalpark Krka. Die Fahrt dauerte ungefähr eine halbe Stunde. Der Eintritt zum Nationalpark variiert im Laufe des Jahres. Der höchste Preis für Erwachsene liegt momentan bei 200 Kuna (ca. 27€) in der Hauptsaison von Juni bis September. 

Der gesamte Park mit seinen eindrucksvollen Wasserfällen erstreckt sich über etwa 109 Quadratkilometer und ist ein Muss für alle Natur-Fans!



Auf zwei Rädern durch Zadar

Nachdem wir am Nachmittag wieder in der Altstadt angekommen waren, statteten wir Dany aus der Agentur erneut einen Besuch ab, um den Shuttle Bus zum Nationalpark zu bezahlen (das hatten wir vor Abfahrt ganz vergessen). Da wir, seiner Ansicht nach einen sympathischen Eindruck machten, lieh er uns kurzerhand kostenlos zwei Fahrräder. 

Wir radelten an der Strandpromenade entlang durch die vielen kleinen Häfen und genossen den wunderschönen Ausblick auf das Meer. Eine Fahrradtour durch Zadar ist wirklich ein Muss für jeden Besucher.

 



Relaxen an der Uferpromenade

An der weitläufigen Uferpromenade haben wir den Tag entspannt ausklinken lassen. 

Der Hauptgrund war für uns vor allem Meeresorgel, die wir uns live ansehen wollten. Sie ist ein Instrument, dessen Töne durch die Bewegung der Wasserwellen des Meeres unter großen Steinplatten erzeugt werden. 

Mit den beruhigenden Klängen im Hintergrund lässt sich die Abendsonne super bei mitgebrachten Snacks und Getränken in genießen.


Unser Fazit

Wir hatten einen tollen Tag in Zadar. Die schöne Stadt bietet viele Möglichkeiten, seinen Tag abwechslungsreich zu gestalten. Zwischendurch darf natürlich auch ein Besuch in den vielen Bars und Restaurants nicht fehlen. Die Bewohner Zadars waren alle sehr freundlichen und hilfsbereit. Da Deutschkenntnisse bei den Einheimischen weniger vorhanden sind, sollte man Grundkenntnisse in englisch oder bestenfalls kroatisch haben.