Barcelona
Die Hauptstadt Kataloniens, verbindet nördliche Effizienz mit südlicher Lebenslust. Barcelona glänzt mit einer extravaganten Architektur, hochklassigen Museen und einem Strand, direkt vor der Tür.
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Sehenswürdigkeiten
Port Vell - Der alte Hafen von Port Vell ist eine der großen Attraktionen Barcelonas. Er ist der drittgrößte Hafen Mitteleuropas und zählt zu den bedeutendsten Spaniens. Der Kai Moll d'Espanya liegt mitten im Hafenbecken und ist das Prunkstück. Früher von Segelclubs genutzt, wurde er mittlerweile zu einer Fußgängerzone umgebaut, mit einem Einkaufszetrum, Kino und Aquarium.
Sehenswert sind vorallem die Reials Drassanes, die "Königlichen Docks". Das sind Hallen, die parallel ausgerichtet teilweise 100 Meter lang sind. Sie stammen noch aus der Zeit der Gotik und sind seltene und bemerkenswerte Beispiele der Profanarchitektur jener Zeit.
Das Wahrzeichen des Hafens ist die bronzene Kolumbus-
statue Monument a Colom. Sie steht auf einer 50 Meter hohen Eisensäule und erinnert an die Audienz, die das Königspaar dem Entdecker nach seiner Heimkehr in Barcelona gewährte.
Arc de Triomf - Der Triumphbogen war 1888 das Eingangstor zur Weltausstellung. Er ist einerseits von der maurischen Architektur insperiert, andererseits steht er schon im Zeichen eines früheren Modernisme.
Parc de Collserola - Zur grünen Landschaft Barcelonas pilgern täglich hunderte von Wanderern, Picknickern oder Joggern. Beliebtestes Ziel ist der Berg Tibidabo: Oben erwartet den Besucher ein Vergnügungspark, die Kirche Sagrat Cor und der Fernsehturm Torre de Collserola, vor allem aber ein fulminantes Panomara über Barcelona.
Mercat de la Boqueria - Barcelonas größter und feinster Markt, der eigentlich Mercat de Sant Josep heißt. Die Boqueria beherbergt auf Ihren 6000 qm mehrere hundert Stände. Im Zentrum befindet sich der Fischmarkt Illa del Peix. Fleisch, Gemüse und Obst gibt in einer derartigen Fülle und Qualität, dass selbst verwöhnten Gourmets Augen und Nase übergehen.
La Rambla
Die kilometerlangen Fußgängerzonen werden sowohl von den Touristen als auch von den Einheimischen heiß geliebt. Hier finden Sie von Cafés bis Straßenakteuren alles, was ihr Herz begehrt.
Die Rambles teilen sich in mehrere Abschnitte auf. Die Rambla Canaletes, verdankt ihren Namen dem Brunnen Font de Canaletes. Dieser ist mittäglicher Treffpunkt diskutierfreudiger Rentner und Fans des FC Barcelona. Eine Legende besagt, wer aus dem Brunnen trinkt soll für immer in Barcelona bleiben.
Die anschließende Rambla dels Estudis ist nach der früheren Universität benannt, die dort ansässig war. Zahlreiche Stände verkaufen hier Vögel, Meerschweinchen, Schildkröten, Fische oder Hunde. Abgelöst werden sie von den Blumenständen der Rambla Sant Josep, auch Rambla dels Flors genannt.
Die vielen Boulevard-Cafés sind Kennzeichen für die Rambla dels Caputxins. Die ist aber vorallem die Rambla der Straßenakteure, die hier ihre Kunststücke vorführen. Unmittelbar vor dem Hafen, ist der letzte Abschnitt - die Rambla de Santa Mónica. Diese hat noch immer, einen Rotlicht-Charakter. Doch am Wochenende wird hier ein Kunstgewerbemarkt abgehalten.
Kirchen und Kathedralen
Barcelona ist reich an verschiedenen Kirchen und Kathedralen - eine schöner als die andere!
Sant Pau del Camp - Barcelonas älteste Kirche und eine der wenigen verbliebenen romanischen Bauten der Stadt. Seit 1879 ist das auf kreuzförmigen Grundriss erbaute Gotteshaus als Nationalmonument geschützt. Besonders sehenswert ist der mit fein gearbeiteten Kapitellen versehene Kreuzgang.
Catedral de Santa Eulàlia (La Seu) - Die gotische Kathedrale ist der Schutzpatronin Santa Eulàlia geweiht. Die Kathedrale wurde in den langen Jahren von 1298 bis 1448 erbaut. Im Inneren befindet sich ein Garten mit Brunnen. Gegen Mittag wird hier - traditionsgemäß - eine Gruppe weißer Gänse gefüttert. Der Innenraum der Kathedrale verzichtet weitgehend auf dekorative Elemente. Nur der prächtige Chor, inmitten der Kathedrale, ist mit Holzschnitzereien geschmückt.
Santa Maria del Mar - Die Kirche des Born gilt als das schönste und reinste Beispiel katalanischer Gotik. Typische horizontale Linien, schmucklose Oberflächen, weitmöglichst auseinander stehende Säulen, hohe Seitenschiffe und die beiden achteckigen Glockentürme verleihen der Kirche diese Ehrung. Bei den Einheimischen genießt die Kirche als "Kathedrale des Volkes" eine höhere Verehrung als die Kathedrale selbst.
Sagrada Familia - Die rein aus privaten Spenden finanzierte Kirche wurde 1882 als konventionell neogotischer Bau begonnen und wurde bis heute nicht vollendet. Und doch brilliert sie durch eine ungewöhnliche Formensprache abseits aller herkömmlichen Stile. Optimisten hoffen auf eine Fertigstellung bis 2020, vielleicht 2025.
Sinagoga Major Shlomo ben Abraham ben Adret - Die Mutmaßliche Hauptsynanoge wurde vermutlich zw. 1140 und 1180 erbaut. Somit ist sie möglicherweise die älteste Synagoge Spaniens. Zwischen zwei Fenstern, die nach Jerusalem ausgerichtet sind, befindet sich ein Schrein mit den Rollen der Thora.
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